So geht «Netzwerken und Präsentieren 4.0»!

Die Ausbilder-Akademie ist eine der «Must Be»-Veranstaltungen des Jahres für Ausbilder/innen, Personalentwickler/innen, Bildungsfachleute, Bildungseinkäufer/innen und Bildungsinteressierte in der Erwachsenenbildung. Das Motto heisst: Lernen, Erfahrungen austauschen und Spass haben.

(Bilder: zVg) Spannende Präsentationen zu gestalten ist einfach. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich auf viele positive Reaktionen der Zuhörer freuen.

(Bilder: zVg) Spannende Präsentationen zu gestalten ist einfach. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich auf viele positive Reaktionen der Zuhörer freuen.

Lebenslanges Lernen ist keine Floskel bei Bildungsfachleuten. Wer nicht «up to date» ist, wird abgehängt. Das ist in jeder Branche so. Bei den Bildungsfachleuten gilt die Devise «Netzwerken, Lernen und Updaten» erst recht. In einem Markt, wo nur noch jene glaubwürdig, die auf dem neuesten Stand sind, erst recht. Tatsache ist: Kursleiter/innen an eduQua-zertifizierten Schulen der Erwachsenenbildung müssen sich regelmässig weiterbilden, um am Ball zu bleiben.

Und so wurde auch das Konzept der Ausbilder-Akademie der Lernwerkstatt Olten aufgebaut: Während der Sommer-Ferienzeit treffen sich Fachleute und Interessierte an zwei Tagen, um das Networking zu pflegen und besonders auch, um Erfahrungen auszutauschen und an den individuell belegbaren Workshops teil zu nehmen.

Das Spannende daran: An der Ausbilder-Akademie 2018 kann man sein persönliches Programm zusammenstellen. Abwechslungsreiche Inputs und spannende Gespräche geben neue Inspirationen für die eigenen Seminare und für die Bildungsarbeit. Aus den vier parallel stattfindenden Workshops kann man jeweils den bevorzugten auswählen.

Bei der Ausbilder Akademie treffen sich Fachleute und Interessierte, um das Networking zu pflegen und Erfahrungen auszutauschen.

Bei der Ausbilder Akademie treffen sich Fachleute und Interessierte, um das Networking zu pflegen und Erfahrungen auszutauschen.

«Pimp my Presentation»
Grosser Anklang wird das Thema «Präsentationstechnik» finden. Die Workshops rund um «Rhetorik im (beruflichen) Alltag», Zuhörende in den Bann ziehen und Körpersprache versprechen viel. Beim Workshop «Pimp my Flip®» erfährt man mehr über die starke Wirkung bei der Arbeit mit Flipchart, Marker & Co.
Besonders aktuell und spannend, weil derzeit sehr stark im Fokus vieler, sind zum Beispiel auch die Angebote «Gamification – So macht Lernen noch mehr Spass», «Change Management für Ausbilder/innen», «Coole Schulungsfilme drehen mit iMovie» oder auch «Talentförderung – So bleiben Ihre guten Mitarbeitenden in der Firma».

Die Pausen werden für den Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte genutzt. Ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. Maximal je 100 Teilnehmende an den zwei Tagen können teilnehmen.

JoW

Weitere Informationen: www.lernwerkstatt.ch/ausbilder-akademie

«Merk-würdig» sein!

Spannende Präsentationen zu gestalten ist einfach. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sich auf viele positive Reaktionen der Zuhörer freuen. Hier einige Tipps:

Wer die Zielgruppe gut analysiert, hat schon halb gewonnen: Wer sind meine Zuhörer? Wie ist die aktuelle Situation der Zuhörer? Wo stehen die Zuhörer in Bezug auf den Inhalt? Welche Erwartungen oder Einstellungen haben die Zuhörer? Was geschieht nach der Präsentation? Wird das Gehörte direkt angewendet, hat die Präsentation direkte Auswirkungen auf die Lebens-/Arbeitsgestaltung?

Oftmals tendiert man bei Präsentationen dazu, sehr viele Inhalte vermitteln zu wollen. Manchmal jedoch ist das Motto «Weniger ist mehr» effizienter. Denn die Reduktion auf Inhalte mit grossem Nutzen und Praxisbezug ist für die Zuhörer sehr hilfreich. Die Definition einer zentralen Botschaft und eines Ziels mit einer selbst auferlegten Beschränkung der wichtigsten Argumente oder Inhalte wirkt Wunder. Natürlich geht es nicht ohne Struktur. Vielen Zuhörenden hilft es, wenn man während der Präsentation Bezug auf die Ziele nimmt.

Zu guter Letzt: «Merk-würdig» sein hilft ungemein. Ist ein Präsentationsstart unkonventionell und «merk-würdig» gestaltet, bleibt diese beim Publikum haften. Und wichtig: Mit Emotionen arbeiten, Geschichten erzählen, Beispiele aus der Praxis der Teilnehmenden einbinden, plakativ (bildhaft) reden.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – 2 Tipps

  • Inhalte visualisieren
  • Bei 20 Minuten Präsentationszeit maximal zehn Folien einsetzen, mit je maximal fünf Zeilen und fünf Stichworten pro Zeile

Mimik und Gestik

  • Formulieren Sie frei, lesen Sie nicht vom Zettel ab (Glaubwürdigkeit)
  • Achten Sie auf einen festen Blick
  • Setzen Sie Mimik und Gestik angepasst ein
  • Blicken Sie nach der Beendigung noch ein paar Sekunden in das Publikum
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